Stelle Dir den Verschlüsselungsvorgang so vor:
Der Empfänger hat einen Briefkasten, den er ständig geöffnet läßt.
Du erhältst für diesen Briefkasten einen Schlüssel (Öffentlicher Schlüssel des Empfängers) mit dem Du diesen Briefkasten nur zuschließen (verschlüsseln) kannst.
Du legst also Deinen Brief in diesen Briefkasten und verschließt ihn mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers (Verschlüsseln einer Email).
Der Empfänger (und nur er) hat einen Schlüssel
(Privater Schlüssel des Empfängers) mit dem er diesen Briefkasten
aufschließen kann (Entschlüsseln einer Email).
Daraus ergibt sich für Emails folgendes Problem:
Wenn Du die Email versendet hast, wird sie
verschlüsselt in Deinem Outlook Ordner Gesendete Objekte
abgelegt.
Da Du aber keinen Schlüssel besitzt, um diese Email wieder zu entschlüsseln
(dafür benötigt man den Privaten Schlüssel des Empfängers) , kannst Du nun
nicht mehr nachlesen, was Du da eigentlich vor 2 Monaten geschrieben hast.
Ausweg:
Du verschlüsselst die Email zusätzlich
noch mit Deinem öffentlichen Schlüssel.
Zu diesem hast Du ja Deinen eigenen privaten Schlüssel.
PGP erledigt das automatisch für Dich, so dass Du nicht jede Email zwei mal per Hand verschlüsseln musst.
Du musst dafür nur die genannten zwei Einstellungen in PGP vornehmen.